Kreismeisterschaft Feld (Bogensport)

Bogenschießen:

Am Wochenende schickten die Bogensportler der Sonne eine Freundschaftsanfrage…

…und sie hat angenommen!

Rolker’s Alm, Westerhausen, 09. April 2017

Früh morgens auf der Wiese, die Sonne blinzelt müde durch die Nebelfelder, die ersten Vögel zwitschern fröhlich ihren Willkommensgruß an den neuen Tag. Die Bogensportler vom TSV-Westerhausen halten kurz auf der Alm inne, um den Blick ins Tal schweifen zu lassen. Es wird ein schöner Tag – das steht fest!

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Die Aufbauarbeiten waren dieses Mal schnell erledigt. Man hatte schon im Vorfeld den Parcours auf Rolkers Alm aufgebaut (wir berichteten), so dass nur noch die Schuss-Entfernungen ausgemessen und markiert werden mussten.  Es sollten am heutigen Tag zwei Runden des Parcours absolviert werden. Zuerst eine so genannte „Unbekannte Runde“ wo die Entfernungen zur Zielscheibe vom Schützen geschätzt werden müssen. Die zweite, am Nachmittag stattfindende Runde dann mit festgelegten Distanzen. Was dem Schützen die Sache aber bei dem anspruchsvollen Parcours nicht einfacher macht.

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Nicht nur für den Blankbogenschützen eine Herausforderung: das Schätzen der Distanz

Auf die Schützen vom Schützenkreis Grönegau und den Gastschützen des Kreisschützenverbandes Wittlage warteten insgesamt 12 Stationen, teils am Hang, teils im Wald aufgebaut, mit unterschiedlich großen Scheibenauflagen. Es waren alle Klassen vertreten – von den traditionellen Holzbögen, über Recurvebogen mit und ohne Visier, bis hin zum High-Tech Compound-Bogen war alles dabei. Wohl gemerkt: die Tage wo Kinder mit einer „Holzlatte“ Cowboy und Indianer gespielt haben sind längst vorbei. So sieht es heute aus! Lisa Sagenschnier zeigt hier (links), dass sie gekonnt mit modernster Bogentechnik umgehen kann :0)

Modern vs. Vintage – von Compoundbogen bis Holzbogen war alles dabei.

Schon während der ersten Runde zeigte die Sonne sich von Ihrer besten Seite und bescherte den Archers des Kreises nicht nur wohltuende Wärme: bei Scheibenlage bergauf und gegen die Sonne auf unbekannte Entfernung zu schießen ist auch für alte Hasen eine Herausforderung! Die Mittagspause war Anlass für die erste Diskussionsrunde: „Welche Distanz war denn die Scheibe“ oder „Kamst du mit der Sonne dort klar“ war zwischen Bratwurst und Brotscheibe doch noch wahrzunehmen.

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Hier lässt es sich gut aushalten!

Die zweite Runde mit bekannter Entfernung war keineswegs weniger spannend. Mancher Schütze hat sich im Nachhinein  vielleicht gewünscht, die Entfernung doch noch geschätzt zu haben, so knifflig war der Parcours und so unterschiedlich auch die Ergebnisse zwischen den beiden Runden. Dies zeigt wiederum nur, dass die Parcours-Bauer vom TSV Ihren Job richtig gemacht haben!

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Auch diese Entfernung – wenngleich bekannt – war eine ziemliche Herausforderung

Als die Sonne dann letztendlich Ihren Zenit überschritten hatte, waren alle Schützen wieder im Basis-Camp zurück und die Auswertung konnte beginnen.

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Es muss ja alles seine Richtigkeit haben!

Schützen vom TSV-Westerhausen, Meller Schützenbund, aus der Bohmterheide, sowie aus Hunteburg und Holzhausen waren dabei. Und von der Schüler-Klasse bis hin zur Altersklasse waren sich alle einig: Es war ein wunderschöner Tag, der allen viel Spaß und Freude bereitete! Hervorragend vorbereitet und ausgeführt, in einer wunderschönen Kulisse.

Wenn du den Schützen fragst, kann man einen schönen April-Sonntag gar nicht besser verbringen!

 

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